Die Q'eros gelten als die direkten Nachfahren der Inka
Die Q'eros, ein indigener Stamm aus den peruanischen Anden, sind die direkten Nachfahren der Inkahochkultur. Hoch in den Bergen lebend und nahezu unberührt von der westlichen Zivilisation, bewahren sie die tief verwurzelte spirituelle und kulturelle Tradition der Inka, die für viele in der modernen Welt von unschätzbarem Wert geworden ist. Ihre Rituale, ihr Wissen um die Natur und ihre einzigartige Kosmologie haben in den letzten Jahrzehnten das Interesse von Anthropologen, Ethnologen und spirituellen Suchenden geweckt. Die Entdeckung der Q'eros war nicht nur ein anthropologischer Durchbruch, sondern bot auch eine neue Perspektive auf den Umgang mit der Natur und der Welt an sich. In einer Zeit, in der die westliche Welt zunehmend nach ganzheitlichen Ansätzen für Gesundheit, Wohlbefinden und Umweltschutz sucht, wird die Bedeutung der Weisheiten der Q'eros immer klarer.
Die Q’eros packen achtsam ein Despacho (Päckchen) für die Mutter Erde, in einer „Sprache“, die Pachamama versteht. Es ist ein Geschenk, um „Danke“ zu sagen, begleitet von einer persönlichen Bitte z. B. um Gesundheit, Harmonie, Liebe oder Frieden. www.ortdesheilens.de
Historischer Hintergrund der Q'eros
Die Geschichte der Q'eros ist eng mit der Geschichte des Inkareichs verbunden, das einst den größten Teil des westlichen Südamerika umfasste. Die Q'eros gelten als die direkten Nachfahren der Inka und bewahrten viele der ursprünglichen Traditionen und Rituale. Sie leben auf einer Höhe von über 5000 Metern über n/0 in den peruanischen Anden, abgeschieden von den modernen Städten und Dörfern, in einer rauen und gleichzeitig atemberaubend schönen Umgebung.
Schon seit Jahrhunderten leben die Q'eros in Harmonie mit ihrer natürlichen Umgebung und haben eine tiefe Verbindung zur Erde, die sie Pachamama nennen. Diese tiefe Verehrung der Erde und der Natur, die sich in ihren täglichen Ritualen und Gebeten widerspiegelt, macht ihre Kultur besonders faszinierend. Lange bevor sie von der westlichen Welt entdeckt wurden, bewahrten die Q'eros eine Lebensweise, die auf dem Respekt vor den natürlichen Zyklen und der gegenseitigen Unterstützung innerhalb der Gemeinschaft beruhte.
Die spanische Eroberung Perus beendete die Herrschaft des Reiches der Inka über große Teile des westlichen Südamerika. Es begann 1532/1533 mit der Gefangennahme, der Erpressung und der Ermordung des Inkaherrschers Atahualpa sowie der Annexion der Hauptstadt Cusco durch Francisco Pizarro. Vollendet wurde das ungesühnte Verbrechen 1572 mit der Eroberung der Stadt Vilcabamba. Unter spanischer Krone und im Einvernehmen der Kirche weilte ein 40 Jahre andauernder, ehrloser Genozid. Begleitet vom größten Goldraubzug in der Geschichte der Menschheit um die königliche, europäische Kriegsmaschinerie zu finanzieren und die Unantastbarkeit der Kirche durch eine gottlose, globale Institution sicher zu stellen.
Die Hexenverfolgungen in Europa fanden im übrigen ihren Höhepunkt zwischen 1550 und 1650, in Österreich bis 1680. Am stärksten betroffen waren der gesamte deutschsprachige Raum und die daran angrenzenden Gebiete. Man kann es gar nicht anders benennen, als ein Krieg gegen Pachamama und Ihre Priester und Priesterinnen.
Dem unbändigen Willen der Q'eros die Weisheit zu bewahren und deren unendlich großen Liebe zu Pachamama und Ihren Kindern verdanken wir diese einmalige Chance, in den Geist und das Herz der Inkakultur eintauchen zu dürfen. Jetzt liegt es an uns, die eigenen Wurzeln neu zu entdecken.
Die Q'eros waren für den Rest der Welt lange Zeit ein Mythos.
Erst 1955 führte die erste Expeditionen in die abgelegenen Anden. Oscar Nuñez del Prado lernte im Jahre 1949 während des Festivals der Jungfrau von Carmen in Paucartambo eine Gruppe Q'ero-Indianer kennen und führte 6 Jahre später (1955) die erste westliche Expedition in ihr Gebiet. Diese Entdeckung galt als Sensation, da die Q'eros als eines der letzten Völker angesehen wurde, das eine direkte Verbindung zu den Inka aufweist.
Der erste Kontakt war jedoch nur der Beginn. In den folgenden Jahrzehnten kamen immer mehr westliche Forscher und spirituelle Suchende in die Region, um die Weisheit der Q'eros zu ergründen. Viele dieser Besuche hatten das Ziel, das tiefe spirituelle Wissen der Q'eros zu dokumentieren und zu verstehen. Besonders in den 1980er und 1990er Jahren erlangten die Q'eros internationale Bekanntheit, als spirituelle Lehrer, moderne westliche Schamanen, wie Alberto Villoldo begannen, ihr Verständnis aus den Weisheiten der Q'eros in den Westen zu bringen. Sie stellten fest, dass die Rituale und Praktiken der Q'eros, wie die Verehrung von Pachamama und die Arbeit mit den Apus (heiligen Bergen), tief in der Anden-Kosmologie verwurzelt sind und eine starke Resonanz bei westlichen Menschen erzeugten, die nach einer tieferen Verbindung zur Natur suchten. Eine Erlaubnis der Q'eros Ältesten, deren Weisheit zu teilen, hatte allerdings keiner von Ihnen! Was sich dann auch in der Qualität des Erlernten wiederspiegelt.
Ivan Alcca Galdos hat im Jahr 2020 als erster “Nicht-Q'ero” die absolute Zustimmung der Ältesten erhalten, die Jahrhunderte lang gehüteten Weisheiten & Rituale der Nachfahren der Inka, bedacht und in Begleitung der Q'eros dem Westen zugänglich zu machen. Dokumentiert wurde dieser historische Moment vom Filmemacher Lars Koehne in dem Dokumentarfilm "Die Prophezeiung von Qeros".
Nun hat Ivan sein Herzensprojekt ins Leben gerufen, das es den Q’eros ermöglicht, ihr wertvolles Wissen und die Heilkraft ihrer Rituale zum Wohle der Menschen und Mutter Erde einzusetzen. Darüber hinaus geht es darum, ihre eigene Kultur zu schützen und den Lebensunterhalt für ihre Familien zu sichern. So kann es ihnen gelingen, den Spagat zwischen ihrer traditionellen Lebensweise und den Herausforderungen der heutigen Zeit zu bewältigen.
Ivan hat von den Priestern die Erlaubnis bekommen, ihr Wissen in die Welt hinauszutragen und den Menschen zugänglich zu machen, um ihre kraftvolle Heilarbeit mit ihnen zu teilen. Er ist der Vermittler zwischen hilfesuchenden Menschen und den Q’eros.
Ivan Alcca Galdos ist von der Vaterseite her Qechua, von der Mutterseite her spanisch. Er kennt das harte Leben der Menschen in den Bergen und hatte schon sehr früh erkannt, dass man für Veränderungen auch noch eine andere Art von Wissen benötigt.
Er studierte in Peru Agrarwissenschaft und lernte über seine Arbeit die Q’eros kennen. Von ihnen bekam er den Auftrag, in Deutschland zu lernen und zu arbeiten, um mit diesem Wissen in seine Bergheimat in Peru zurückzukehren, um Stück für Stück Neuerungen auf verschiedenen Gebieten zu initiieren.